Autoren Vita

Heidi Ahlborn, 1961 in Göttingen als einziges Kind einer ganz normalen Durchschnittsfamilie geboren, absolvierte 1981 am FKG Göttingen ihr Abitur.
Die Lieblingsfächer Deutsch und Kunst sollten Grundlage für die angestrebte Ausbildung bzw. das Studium im kreativen Bereich sein, doch ließ sich damals in Göttingen nichts entsprechendes finden. Auch der Umzug der Liebe wegen nach Hannover brachte keine größere Auswahl in Sachen Ausbildungsplatz. So begann sie eine Lehre als Reno-Gehilfin. Nach Abschluss der Lehre und fast gleichzeitigem Ende der Beziehung ging es zurück nach Göttingen. Hier fand sie wenig später den Mann fürs Leben. Seit 1985 glücklich verheiratet lebt sie seitdem in Groß Schneen, unweit von Göttingen. Diverse Jahre des Schuftens im Bankbereich, in welchem sie ab 1986 arbeitete, waren auf Dauer ebenso trocken wie die Ausbildung, und so gründete sie 1996 einen eigenen Vertrieb für Modeartikel im Home-Party Bereich. Mit 75 selbständigen Beraterinnen, die es zu betreuen galt, arbeitete sie fortan fast rund um die Uhr. Ihre Mutter, die allein in Göttingen lebte erkrankte 2007 an Demenz und es hieß sich somit ebenfalls um sie zu kümmern. Die berufliche und menschliche Belastung führten schließlich zu einem Burn-Out, zu dessen Überwindung sie sich auf Anregung eines Therapeuten der Fotografie, Malerei um dem Schreiben zuzuwenden begann. Neben dieser lang ersehnten Rückkehr ins kreative Leben eröffnete sie zusätzlich zum bereits bestehenden Modegeschäft ein alsbald florierendes Fotoatelier und widmete sich zudem der Betreuung und Pflege ihrer mittlerweile im selben Haus wohnenden Mutter. So konnte die Betreuung der alten Dame und das Berufliche gut in Einklang gebracht werden.
Über die Vielzahl ihrer Fotografien entstand der Gedanke Kinderbücher mit Fotos zu verfassen. Der erste veröffentlichte Titel "Hey, guck mal, wer da kackt!" wurde im Selbstverlag Mira Motta veröffentlicht, ebenso wie ein weiteres Buch mit dem Titel "Das ABC der Hundesprache". Da die Ehe kinderlos geblieben war, holte man sich einen Hund ins Haus, der das Leben und die Arbeit bereicherte, wie man auch an den Büchern sieht. Weitere Titel wie z.B. die Geschenkbücher der "Manchmal..." - Serie, in denen sie ihre fotografischen Arbeiten mit Poesie kombiniert, kamen hinzu. Aus ihren Erfahrungen und Erlebnissen im Zusammenleben mit ihrer demenzkranken Mutter entstand schließlich das Buch "Tilla – Eiskönigin wider Willen". 2013 wurden weitere Projekte für alte und demente Menschen entwickelt. Zum einen das Projekt "Wieder-Sinnig" sowie das Buch "Nun wird es langsam Nacht..." nebst "Schnörgelpaket" für im Sterben liegende Menschen.